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Geografie, Geschichte, Klima, etc

Dieses Urlaubsgebiet besteht aus sechs Gemeinden, deren Gesamtfläche von 3.100 km2 sich auf vier größere Inseln verteilt: Andøya, Langøya, Hadseløya, Hinnøya und Austvågøya (im Norden, der Südteil gehört zu den Lofoten). Die Entfernung vom nördlichsten Punkt der Vesterålen – Andenes – bis zum südlichsten Punkt – Melbu – beträgt 150 km.

06.10.201415:26 visitvesteralen.no

Vielfalt im Einklang

In diesem Archipel am 68. Breitengrad ca. 200 km nördlich des Polarkreises leben rund 33.500 Menschen. Die Landschaft der Inselgruppe ist sehr abwechslungsreich: Manche steilen, zerklüfteten Gipfel erinnern an die Alpen, und an mehreren Sandstränden möchte man meinen, sich im Süden zu befinden. Hier gibt es Fjorde und Meerengen, Schären, Flüsse und Seen, Moorgebiete, Täler und Ansätze von Hochebenen.

Voller Kontraste, vielfältig und überraschend: Vesterålen, ein Inselgebiet an der nordnorwegischen Küste. Hier gibt es mächtige Berge, schroffe Felsenwände, karge Heide- und waldbedeckte Hügellandschaft. An einigen Stellen fallen die Berge steil ins Meer hinab, aber an den meisten Küsten des Inselreiches sind die Strände von Wiesen-, Moor- und Heidelandschaft geprägt.

Die flachen Landschaftsgebiete an den Küsten bieten den 32 000 Vesterålern eine Heimat. Ein Groβteil der Bevölkerung wohnt in Ballungsgebieten, aber überall an den Verkehrswegen auf den Inseln sieht man die einzeln liegenden Bauernhöfe.

Vesterålen besteht aus 6 Kommunen: Andøy, Bø, Hadsel, Lødingen, Sortland und Øksnes. Die beiden ersten blicken zum offenen Meer hin, in Richtung der reichen Fischgründe. Hier liegen die Fischerdörfer dicht an dicht – einige haben ihre Rolle schon lange ausgespielt, andere sind noch heute wichtig für den seit jeher bedeutendsten Wirtschaftszweig der Region – den Fischfang.

Auch die Landwirtschaft spielt seit altersher eine zentrale Rolle in Vesterålen, und sogar in den kargen Gebieten – auf der dem Meer zugewandten Seite – baut die Bevölkerung seit Jahrhunderten auf die Kombination Landwirtschaft/Fischfang. Hier, wie auch sonst überall in den norwegischen Küstengebieten, arbeiten die Frauen auf dem kleinen Hof, während die Männer auf dem Meer ihr Glück versuchen. Heute werden die meisten kleineren Höfe nicht mehr bewirtschaftet, doch in den westlichen Küstengebieten werden Felder und Wiesen auch heute noch bestellt. Auch auf den Höfen in den fruchtbaren Landwirtschaftsgebieten in den inneren Landesteilen der gröβeren Inseln sowie an den Fjorden und Sunden läuft der Betrieb wie eh und je.

So zum Beispiel in Sortland und Hadsel. Besonders am Sortlandsund und am Hadselfjord bietet die Natur gute Bedingungen für ausgedehnte Landwirtschaft. An diesen ruhigen Fahrwässern befinden sich die dichtesten Siedlungsgebiete des Inselreiches. Hier gibt es mehrere gröβere Ortschaften mit einem vielseitigen Wirtschaftsleben.

In den alten Zeiten waren die Inseln durch die Seewege miteinander verbunden. Der Waren- und Kulturaustausch zwischen den Inseln und der übrigen Welt geschah zu Wasser. Noch heute ist der Schiffsverkehr wichtig: Fährschiffe und Boote laufen die Inseln im Linienverkehr an, und Passagiere und Warensendungen werden mit modernen Schnellfähren von und nach Vesterålen transportiert. Groβe Bedeutung haben vor allem aber auch die Schiffe der «Hurtigrute» - einer traditionsreichen Postschifflinie. Die Wiege dieser Schiffslinie, die heute drei Häfen in der Region anläuft, befindet sich in Vesterålen.

Flugzeug und Auto sind jedoch heute die wichtigsten Verkehrsmittel für die Inselgruppe. Der Landeplatz in Hadsel ist einer der verkehrsreichsten Kurzlandeplätze des Landes und dem Militärflughafen in Andøy ist ein Landeplatz für zivile Flüge angeschlossen. Auch das Straβennetz der Inselgruppe ist gut ausgebaut, und Brücken verbinden nicht nur die Inseln mit der gröβten Bevölkerungsdichte miteinander, sondern auch mit dem Festland.

Die gute Verkehrsverbindung trägt zum Kontakt bei und fördert die gemeinsame Identität. Die Kenntnisse über die Kulturgeschichte ihrer Heimat binden die Bevölkerung zusammen – trotz der kontrastreichen Natur und der unterschiedlichen Lokalkulturen des Inselreiches. Das blühende Kulturleben der Region und die gute Zusammenarbeit der Kommunen sind Ausdruck dieser Entwicklung.